Das Institut für Historische Anthropologie
I. Das Institut versucht durch offenen Vergleich Dimensionen des Menschlichen zu erhellen, insbesondere durch l. Vergleich verschiedener kultureller Einheiten der Geschichte und Gegenwart, 2. Vergleich verschiedener Zeitabschnitte derselben kulturellen Einheit, 3. vergleichende Aktivierung verschiedener Wissenschaftskulturen, die durch Mitglieder des Instituts vertreten werden. Darin sind prinzipiell alle Wissenschaften mit ihrer eigenen Wissenskultur und ihren eigenen kulturelle Grundlagen eingeschlossen. Offen soll heißen, der Vergleich erfolgt ohne apriorische Festlegung, insbesondere nicht auf spezifizierende oder generalisierende Absicht.
2. Die Eingrenzung dieser Fragestellung auf Forschung zu einem bestimmten Rahmenthema oder zu verschiedenen Einzelthemen erfolgt für eine Reihe von Jahren durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Insofern ist das Institut nicht thematisch festgelegt, sondern kann elastisch auf wissenschaftlich aktuelle Probleme eingehen und sich dafür durch Zuwahl fachlich zuständiger und ausgewiesener Wissenschaftlerinnen
Derzeit sollen zum Rahmenthema Religion folgende Arbeitstagungen durchgerührt werden:
(Arbeitstitel): Gewalterfahrung und Prophetie (September 2010), Divination und Zukunft (Herbst 2011).
Informationen zu den bisher durchgeführten Tagungen und den daraus hervorgegangenen Veröffentlichungen finden Sie unter Publikationen.
3. Die Zuwahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands oder aus dem Kreis der Mitglieder. Der Vorstand wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung auf fünf Jahre gewählt. Er besteht aus dem/der l. und dem/der 2. Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in und dem/der Schriftführer/in, in der Regel führt der/die l. Vorsitzende die Geschäfte.
4. Von den Mitgliedern wird aktive Mitarbeit an der Forschung des Instituts erwartet, l. durch kontinuierliche Mitwirkung an Forschungsgruppen zu bestimmten Themen, falls solche eingerichtet sind und die Beteiligung des betreffenden Mitglieds sinnvoll ist, 2. durch Anwesenheit und Mitarbeit an den regelmäßig stattfindenden Arbeitstagungen des Instituts.